Adventskalender 2014

Adventskalender 2014

 

Tür 1: KTT01 Gründung 

Gladbeck, Vereinsheim des SV Gladbeck, Frühjahr 1999. In dieser gemütlichen Ecke saßen vor über 15 Jahren ein gestresster Vater und einige 10- bis 12-Jährige zusammen. Die Triathlon-Talentiade hatten wir mehr oder weniger erfolgreich absolviert, die Gedanken kreisten darum, wie es weiter gehen sollte. "Wir sollten mal einen Verein gründen, weil es doch eine tolle Sache wäre, zusammen in der Bundesliga zu starten", so ähnlich äußerte sich Patrick N. Ja, warum eigentlich nicht? Im November 2001 war es dann schließlich soweit, die für die Gründung sieben Erwachsene hatte man zusammen bekommen, gut zehn Jugendliche waren dabei und auch der Vereinsname war nach längeren Diskussionen gefunden (TriTop Köln wurde am Ende doch verworfen) … der Rest ist Geschichte, und zwar eine bislang sehr erfolgreiche! Von den Kids, die in Gladbeck mit am Tisch saßen, sind drei noch immer dem Sport verbunden, der eine als Honorartrainer des NRWTV, der andere als Triathlon-Trainer und Buchautor und der dritte als "Spaßathlet", dessen Ehrgeiz immer noch darin besteht, mit einem Flickflack die Ziellinie zu überqueren. Trotz allem Erfolg, den wir hatten und haben. Die Luft in unserer Sportart ist dünn. Es muss nur eine Handvoll der im KTT entscheidenden Leute beschließen, die Hände in den Schoß zu legen und ihr Engagement herunterzufahren und auch dieser Verein würde rasch von innen heraus austrocknen … Das sollte man sich immer vor Augen halten!

 

Tür 2: Der KTT Bus 

Der rote Bus hat sich zu einem unserer Markenzeichen entwickelt. Seit 2003 fährt der mittlerweile vierte Renault Traffic für das KTT und inzwischen hat er schon über 400.000 Kilometer zumeist im Dienst des Vereins zurückgelegt. Von Pulheim bis Alpe d'Huez war er im Einsatz und unzählige Athleten wurden darin zu Wettkämpfen gefahren. An Bord wurde viel gelacht, manchmal auch geweint, geschlafen, gegessen und getrunken (die Spuren waren unübersehbar), für Schule und Uni gearbeitet, auch übersetzt … Der Bus ist aber nicht nur Schlafwagen und Athletentransporter, er wird von den Vereinsmitgliedern auch gerne zu Umzügen benutzt. Seit 2012 ist er professionell beklebt (Himpel!) und inzwischen gibt es ihn zur Erleichterung aller Mitfahrenden auch mit Klimaanlage. Er war praktische Sitzgelegenheit bei Vereinsfeiern, Hintergrund für Sponsorenaufnahmen und vieles mehr. Am Ende aber war und ist er vor allem eines: einfach praktisch! Wenn der rote Bus an einem Wettkampfort auftaucht, wissen alle: Der KTT ist da, es geht wieder rund! Viel Spaß beim Ansehen der Bilder im Album!

 

Tür 3: Die Nachwuchsarbeit 

Da über die Hälfte der Mitglieder des KTT 01 bei Vereinsgründung erst acht bis fünfzehn Jahre alt war, wundert es nicht, dass die Nachwuchsarbeit im Herbst 2001 als ausdrückliches Ziel in der Vereinssatzung festgeschrieben wurde. So machte man eben aus der Not eine Tugend. Die Bilanz in vierzehn Jahren kann sich sehen lassen: knapp 30 Titel bei NRW-Meisterschaften, zahlreiche Athleten im Kader des NRWTV sowie vier deutsche Meistertitel beim Nachwuchs: 2003 Moritz Klein (DM Duathlon, Jg. B), 2008 Marcel Albrecht (DM Duathlon Jg. B), 2009 Annika Vössing (DM Triathlon, Jg. A) und 2014 Lena Neuburg (DM Triathlon, Jg. B). Dazu kommen noch zahlreiche zweite und dritte Plätze bei NRW- und deutschen Meisterschaften, Mannschaftstitel mit dem NRWTV-Kader bei der DM und so weiter und so fort. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellt in der Tat eine besondere Herausforderung dar, bei der viele unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen sind. Es gibt Jugendliche, die aus "Spaß am gemeinsamen Training" dabei sind, aber nie ernsthaft vorhaben, einen Wettkampf zu bestreiten. Dann gibt es Talente, die aus mangelndem Engagement der Eltern und einer Vielzahl von Interessen, nie über den Status eines Talents hinauskommen (und damit auch zufrieden sind). Es gibt "Überflieger", die früh den Druck (über)ehrgeiziger Eltern zu spüren bekommen und sich nach der Emanzipation komplett aus dem Leistungssport verabschieden, und es gibt große Talente, die auch völlig ohne Druck der Eltern, sich beständig weiter entwickeln wollen (und dann auch ihren Weg gehen). All das zu erkennen und an den richtigen Stellschrauben zu drehen, ist nicht leicht. Die einen müssen gefördert, die anderen gebremst werden, viele brauchen einen beständigen Ansprechpartner, bei anderen muss man das Gespräch mit den Eltern suchen … Ganz wichtig beim KTT ist es, dass von Anfang an jeder die Förderung bekommt, die er auch wünscht. Wer seinen Spaß haben will, der kriegt ihn und ist damit vollkommen zufrieden. Wer gefördert werden möchte, dem haben wir den Weg zu einem kompetenten KTT-Trainer und auch nach Möglichkeit in den NRWTV-Kader gewiesen. Ganz wichtig dabei ist es, dass sich der Verein nie in Konkurrenz zum NRWTV gesehen hat. Dessen Kadermaßnahmen haben vor Vereinsinteressen Vorrang. Damit sind wir auch bis zum heutigen Tag gut gefahren. Wichtig ist es dann, den jungen Talenten eine sportliche Perspektive zu bieten. Auch das ist Sinn und Zweck unserer Bundesliga- und NRW-Liga-Mannschaften. Wenn der Triathlon-Verband sich aufgrund fehlender Mittel bei den 20-jährigen aus der Förderung verabschiedet, ist der Verein gefragt, um die jungen Sportler bei der Stange zu halten. Trotz aller Anstrengungen sind in den letzten vierzehn Jahren dem Verein immer wieder große Talente verloren gegangen, weil es für viele eben nicht möglich war, den Spagat zwischen Leistungssport und Ausbildung oder Familie zu schaffen. Aktuell verfügt das KTT über zwei Kader-Athletinnen: Lena Neuburg (D/C-Kader der DTU) und Carina Küstner (frisch gebackener D-Kader) Außerdem werden knapp zehn talentierte Athleten und Athletinnen zwischen 12 und 19 Jahren gegenwärtig gemeinsam von ProAthletes (Tobias Drachler) und Benjamin Herrera gezielt betreut. Bleibt zu hoffen, dass wir noch viele Jahre Freude an unserem Nachwuchs haben …

 

Tür 4: Unsere Belgier 

Was wären wir heute ohne sie? Als in unserem Verein das Projekt Bundesliga allmählich konkreter wurde, war man zunächst entschlossen, es ganz aus eigener Kraft, vorzugsweise ausschließlich mit dem eigenen Nachwuchs zu schaffen. Rasch wurde klar, dass dies - wenn man die Sache mit etwas mehr Ambitionen angehen möchte - wenig Sinn macht. Dennoch sollte eine gewisse Nähe schon gegeben sein, um Trainingswochenenden oder gemeinsame Wettkämpfe vor der Haustür absolvieren zu können. Über unseren frühen Topstarter Eike kam dann die Verbindung zu Lander Dircken zustande, der sich 2010 dem KTT anschloss. Der ruhige und ausgeglichene Athlet, der nur in Wettkämpfen und auf Bundesligaabschlussfeiern sein ganzes Temperament entfaltet, war von Anfang an einer der Leistungsträger im Team. Ihm folgte zwei Jahre später Tom Mets, auch er ein absolut zuverlässiger Teamplayer. 2012 dann berichteten David Jeckel und Yannic Stollenwerk von einem jungen Belgier, der sie bei einem gemeinsamen Wettkampf stark beeindruck hatte und so wechselte 2013 Christoph de Keyser zu uns. Der zweisprachige Athlet schlug auf Anhieb stark ein und schaffte mit Rang 10 beim topbesetzten Bundesliga-Rennen in Düsseldorf eine überragende Leistung (einen Tag zuvor war er in Holten im Europa-Cup über die Kurzdistanz gestartet!). Im selben Jahr schloss sich, auf Empfehlung von Lander und Tom, der 25-jährige Willem Brems dem KTT an. Sein ganzes Potenzial hat der starke Schwimmer und Radfahrer noch nie bei uns ausspielen können, denn bislang steht nur ein Zweitliga-Start im Teamsprint in Krefeld zu Buche. Im vergangenen Jahr dann wechselte der 20-jährige Arthur de Jaegher zu uns. Der junge Europacup-Starter zeigte im Verlauf der Saison immer stärkere Leistungen und war beim Saisonfinale in Hannover drittbester KTT-Athlet. Als sechsten Belgier konnten wir vor kurzem Stijn Goris willkommen heißen. Der erfahrene Athlet, der auch in der französischen Liga startet, gilt trotz seiner 33 Jahre bereits als einer der Top-Trainer Belgiens (unter anderem von Simon Decuyper und Jelle Geens). Die belgische Fraktion, mit der im Übrigen per Mail NUR auf Deutsch kommuniziert wird, ist mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil unseres TopTeams geworden. Kaum eine Vereinsfeier, bei der sie nicht dabei sind, kaum ein Bundesliga-Rennen, bei dem sie nicht zum Einsatz kommen. Mittlerweile gehören sie fest zur KTT-Familie. Wie sehr sie auch an Köln hängen, zeigt sich daran, dass Lander seinen Junggesellenabschied mit all seinen belgischen Triathlon-Freunden im Oktober hier in Kölle feierte. Es dürfte das wohl bislang größte Zusammentreffen belgischer Top-Triathleten in Deutschland gewesen sein.

 

Tür 5: Teamgeist 

Wir mögen in der ersten Triathlon-Bundesliga nicht mit den ganz großen Namen mithalten können, aber wenn ein Teamsprint ansteht, ist auf die KTT-Athleten immer Verlass! Beste Beispiele dafür die Bundesliga-Sprintrennen in Buschhütten in den letzten zwei Jahren. Unvergessen die Aufholjagd 2013 nach der einzigen Zeitstrafe unter allen Teams, als wir mit einer der besten Laufzeiten im Feld noch vom vorletzten auf den achten Platz vorliefen. Oder letztes Jahr, als der eigentlich nicht für den abschließenden Lauf vorgesehene Niclas Bock doch noch auf die 5 km gehen musste und dort alles gab (und sich in eine vierwöchige Saisonpause lief)! Auch die knappen Duelle mit der zweiten Mannschaft vom Ejot-Team in der 2. Bundesliga Nord sind legendär: Ob das nun 2013 in Gladbeck war, wo wir nur um wenig Sekunden verloren, oder letztes Jahr im Siegerland, als wir ebenfalls drauf und dran waren (bis einer nicht die Klappe halten konnte) … Aber auch unsere NRW-Liga-Teams landeten im vergangenen Jahr in Gladbeck bei den Frauen und den Männern auf Rang 3 beziehungsweise 2. Dieser Teamgeist ist ein wichtiger Faktor, denn er ist Beleg für mannschaftliche Harmonie, zeigt, dass auch Alphatiere bzw. Individualisten imstande sind, sich einem Team unterzuordnen oder - anders gesagt - sich in den Dienst eines Teams zu stellen. Sie haben erkannt, wie wichtig Erfolge in der Liga für den Verein sind. Die Suche nach Sponsoren, Förderern, Sportstätten usw. gestaltet sich für einen Verein mit dem Schlagwort "Bundesliga" doch etwas leichter. Leider war es nicht immer möglich, dies allen unseren Top-Athleten zu vermitteln. In diesem Sport kreisen nun einmal viele um sich selbst und ziehen eine gut dotierte Mitteldistanz, bei der sie die Top 5-10 schaffen können, einem Bundesliga-Rennen vor, bei dem auch ein 30. oder 40. Platz eine starke Leistung ist (sich aber eben nicht so gut für die eigenen Interessen verkaufen lässt.). Und so kam und kommt es, dass uns immer wieder auch sportliche Aushängeschilder verlassen! Das ist zwar traurig, aber letzten Endes für den Verein und den Teamgeist kein Verlust! Schön ist es zu sehen, dass auch gestandene Individualisten wie beispielsweise Niclas Bock, Tim Meyer, Per Bittner, Marcus Herbst, Julian Mutterer oder Alexander Schilling nicht zu schade sind, sich in den Dienst des Teams (und damit auch des Vereins!) zu stellen. In Zeiten immer jüngerer Bundesliga-Startfelder, in denen man auch schon einmal gegen einen 17- bis 18-jährige in der Bundesliga den Kürzeren zieht, ist das keine Selbstverständlichkeit! Chapeau!

 

Tür 6: KTT ist auch Breitensport 

Viele mögen es nicht glauben, aber die Basis unseres Vereins sind die Nicht-Bundesliga-Triathleten. Waren es in den ersten Jahren des KTT bei knapp 30 bis 50 Mitgliedern die vielen Jugendlichen, die das Bild unseres Vereins auch in der Öffentlichkeit prägten, so sind es mittlerweile die weit über 100 Leistungs- und Breitensportler, die das Rückgrat unseres Vereins bilden. Neben den drei Bundesliga-Mannschaften des Vereins - die Frauen in Startgemeinschaft mit dem ASV Köln - sind es eben in erster Linie fünf weitere KTT-Liga-Teams und zahlreiche Einzelstarter und Einzelstarterinnen, die unseren Verein bei Wettkämpfen überall in NRW, Deutschland und im Ausland vertreten. Ohne unsere Breiten- und Spaßsportler würde es das Kölner Triathlon-Team 01 in der heutigen Form nicht mehr geben. Sie sorgen gerade beim Training immer wieder für viel Stimmung, was jedoch nicht heißt, dass sie nicht auch in den Wettkämpfen bis an ihre Grenzen gehen. Ein gutes Beispiel dafür der Vorsitzende, denn breiter als er nach der Challenge Paguera war, kann man kaum sein!

 

Tür 7: Unsere Trainer 

Von Anfang an wurde beim Kölner Triathlon-Team 01 Wert auf gut ausgebildete Trainer gelegt. Es ging nicht nur darum, dass einfach jemand, "der irgendwie Ahnung hat", am Beckenrand steht und irgendwelche Anweisungen gibt. Es sollten ausgebildete Trainer sein, und so werden seit vielen Jahren konsequent jedes Jahr KTT-Athleten auch mit Unterstützung des Stadtsportbundes vom NRWTV zu Trainern geschult. Das Resultat ist eine Vielzahl in ihrer allergroßen Mehrheit junger Trainer, auf die der Verein stolz sein kann. KTT-Trainer stehen mittlerweile auch bei weiteren Kölner Vereinen am Beckenrand, betreuen Athleten anderer Bundesligavereine, haben eine eigene Trainingsagentur (ProAthletes) gegründet, kümmern sich im Rahmen spezifischer Projekte um den vereinseigenen Nachwuchs, schreiben Bücher über Triathlon, erwerben B- und demnächst hoffentlich auch A-Lizenzen, schreiben Triathlon-Apps, kurzum, sie stellen eine geballte Ladung an Fachwissen dar, von der nicht nur das KTT 01 profitiert. Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt, und so gibt es auch beim KTTwie bei anderen Vereinen Athleten, die die Trainerausbildung in erster Linie für sich absolvieren. Das werden wir in den nächsten Jahren ändern. Grundsätzlich sind die KTT-Trainer jedoch ein wertvolles Gut des Vereins, auf das wir stolz sind.

 

Tür 8: Herscheid 

Es gibt Wettkämpfe in der Geschichte von Vereinen, die unvergesslich bleiben. Und genau das trifft auf den Teamsprint in der zweiten Bundesliga Nord in Herscheid am 30. Mai 2009 zu. Nach fünf Aufstiegen in Folge (Landesliga - Verbandsliga - Oberliga - Regionalliga- NRW-Liga - 2. Bundesliga Nord) waren wir mit der ersten Mannschaft in der zweiten Bundesliga angekommen. Bis in die NRW-Liga waren wir dabei immer im Gleichschritt mit dem Sechs-Mann-Team unserer Freunde vom RC Lüdenscheid aufgestiegen (meistens hinter ihnen platziert). In der Saison 2009 war dann der Aufstieg in die erste Bundesliga das große Ziel! Wir hatten uns akribisch auf den ersten Wettkampf vorbereitet. Nicht nur hatte es ein gemeinsames Trainingslager der Jungs in Bad Münstereifel gegeben, auch die Wettkampfstrecke hatten wir im Vorfeld abgefahren. Das Team mit Matthias Graute, Eike Carsten Pupkes, Guido Wientges, Aljoscha Willgosch und Sebastian Zeller zeigte bereits im Grand-Prix (Mini-Triathlon) morgens eine starke Leistung. Den gewann nämlich Guido vor Eike und damit gingen wir zur eigenen Überraschung als erstplatziertes Team in den Sprinttriathlon. Auf dem harten Kurs von Herscheid ließen wir dann nichts mehr anbrennen. Das Team war entschlossen, zusammen zu bleiben, obwohl Ali am letzten Anstieg auf dem Rad fast in den Graben gefahren wäre. Und so absolvierte man auch die letzten beiden Runden der Laufstrecke gemeinsam und lief jubelnd ins Ziel. Es war der erste große Mannschaftssieg für das Kölner Triathlon-Team 01, der Grundstein für den Aufstieg in die erste Liga in jenem Jahr und auch die Geburtsstunde unseres immer wieder beschworenen und auch gezeigten Teamgeists! Noch heute hat jeder KTT'ler, der damals dabei war, ob als Zuschauer oder Athlet, ein Leuchten in den Augen, wenn das Wort "Herscheid" fällt. Es war für uns alle ein unvergesslicher Tag!

 

Tür 9: Bundesliga Frauenteam I 

Das, was bei den Männern schon seit einigen Jahren so erfolgreich funktioniert, soll nun auch mit einem Topteam bei den Frauen angegangen werden. Seit 2014 starten wir in einer Startgemeinschaft mit dem ASV Köln in der 2. Bundesliga Nord. Ziel ist nun ab 2015 der gemeinsame Aufstieg in die erste Frauen-Bundesliga. Ob das nun in einem Jahr oder in mehreren Jahren erreicht wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist der Bundesliga-Kader 2015 ganz gezielt mit starken Nachwuchsathletinnen verstärkt worden, die nun gemeinsam mit Lena Neuburg und Lea Pröll (beide KTT) sowie den drei ASV-Starterinnen Imke Oelerich, Franzi Regina Noriega und Verena Walter, das Vorhaben angehen werden. Die drei Talente, die von anderen Vereinen kommend für das Team ASV/KTT 01 in der 2. Bundesliga Nord an den Start gehen werden, sind Majtie Kolberg (Jg. 99, TuS Ahrweiler), DM-Vierte bei der Jugend B in Grimma, Katharina Erdmann (Jg. 99, TSV 1890 Bielefeld), DM-Sechste bei der Jugend B in Grimma und Pauline Saßerath (Jg. 98, SC Bayer 05 Uerdingen), Vizeweltmeisterin bei den Junioren im Cross-Triathlon und DM-Elfte bei der Jugend A in Grimma. Alle bleiben weiterhin mit Erststartrecht bei ihren Heimatvereinen, werden aber in der 2. Bundesliga (und eventuell in der NRW-Liga) für das Kölner Triathlon-Team 01 starten. Da wie bei allen Nachwuchs-Kaderathleten des KTT 01 Kader-Termine (Deutschland-Cup u.ä.) Vorrang haben, werden sie nur in einigen der Wettkämpfe zum Einsatz kommen. Dennoch sind sie eine ganz wertvolle Verstärkung für unser Team und eine wichtige Bank für die Zukunft! Morgen stellen wir zwei weitere neue KTT-Starterinnen und die ganz jungen weiblichen Talente des Vereins vor!

 

Tür 10: Bundesliga Frauenteam II 

Zwei weitere Athletinnen werden 2015 das Bundesligateam ASV/KTT 01 verstärken. Zum Einen die 22-jährige luxemburgische Triathlon- und Duathlon-Meisterin Jil Gloesener, und zum Anderen die 27-jährige Hanna Winckler, die am 8. Juni dieses Jahres ihren allerersten Triathlon bestritt und auf Anhieb Schleswig-Holstein-Meisterin über die Sprintdistanz wurde. Die nächsten drei Triathlons, an denen sie teilnahm, beendete sie ebenfalls auf dem ersten Platz … und nun sind wir alle gespannt, wie es in der zweiten Bundesliga Nord weitergeht! Die beiden - Gloesener und Winckler - sind jedenfalls wertvolle Verstärkungen für 2015 und werden hoffentlich oft zum Einsatz kommen. Dazu kommt nun mit Lisa Pfaffenberger eines der größten Talente aus der 2010 zu uns gewechselten großen Brühler Athletentruppe. Aber auch der Unterbau im Team stimmt , denn eine ganze Reihe großer Talente, angeführt von der frisch gebackenen Kaderathletin Carina Küstner, könnte in den nächsten Jahren der Sprung in den NRWTV-Kader und/oder in die Frauen-Bundesligamannschaft gelingen. Hier blicken wir hoffnungsfroh in die Zukunft, denn in der 13-jährigen Geschichte des Vereins hat es bislang noch keine so große Gruppe talentierter junger KTT-Athletinnen gegeben!

 

Tür 11: Das Ehrenamt 

Das Kölner Triathlon-Team 01 ist ein kleiner Verein, kein Großverein mit Tausenden von Mitgliedern, deren Beiträge allein schon ausreichen würden, um eine Geschäftsstelle mit Angestellten und eigene Trainer zu finanzieren. Sicherlich, wir haben zweieinhalb Bundesliga-Teams, betreiben gute Nachwuchsarbeit, unterhalten andere Liga-Mannschaften, sorgen für jede Menge Aufsehen, aber all das eben in einer Randsportart. Und deswegen würde auch ohne unsere Ehrenämtler hier nichts laufen! Ob das nun Betina ist, die sich um das Material kümmert, Pam, die die Frauenteams koordiniert, Sören, der sich um die Räder und Anderes kümmert, Katrin, die die Mitgliedsausweise druckt, Martina, die sich um die Finanzen kümmert und dem Vorsitzenden den Rücken freihält, Gerhard, der die Pressearbeit erledigt und die Fäden in der Hand hält (und gelegentlich auch verwirrt), David, Tommy, Ben und Gerhard, die die Hauptlast des Trainings tragen, Sebastian, der immer wieder tatkräftig mithilft, Benja, der aus Alaska viele unserer Athleten betreut, Uli, der die Webseite pflegt, David J, der tatkräftig als Physio im Einsatz ist, Uwe, der sich um das Seniorenteam kümmert, Lutz, der das Radtraining der Kids leitet, Heike, die unsere Triathleten "quält", Thomas, der die Schwimmabteilung leitet, Ingo, der hervorragend als Puffer fungiert und die Facebookseite der Schwimmer pflegt, Olli, der sich um einen neuen Bereich im Verein kümmert (demnächst mehr dazu) und so weiter und so fort. Ohne sie alle würde nichts laufen. Und sie tun es schlicht und einfach, weil sie helfen wollen, weil sie merken, dass der Verein sie braucht. Ihnen allen an dieser Stelle im Namen der gut zweihundert Vereinsmitglieder, die von ihrer Arbeit profitieren, ein großes Lob!!

 

Tür 12: Teil der Triathlon-Familie 

Mögen es manche auch nicht so sehen, am Ende ist Triathlon nach wie vor eine Randsportart, und so sind auch seine Vereine Teil einer großen Familie. Und gerade dieses familiäre Element macht es aus, dass man sich gegenseitig vereinsübergreifend und ohne groß zu fragen unterstützt. Ob es nun um Mitfahrgelegenheiten zu Wettkämpfen geht, die man anbietet, ob es Athleten anderer Vereine sind, die vorübergehend hier in Köln mit uns trainieren möchten, ob man einem Athleten mit Material - etwa einem fehlenden Helm - aushilft, all das ist völlig selbstverständlich. Ebenso schön das große Hallo, mit dem man sich auch im Ausland auf Wettkämpfen begegnet, beispielsweise zuletzt in Paguera, als man Dutzende von Triathlonbekannten aus Deutschland traf. Ebenso ergeht es uns, wenn zu Beginn der Saison der erste Wettkampf im Nachwuchs-Cup ansteht und man wieder die vertrauten Betreuer- und Elterngesichter wiedersieht. All das ist nicht selbstverständlich, aber eine schöne Randerscheinung unserer "kleinen" Sportart. Der Blick über den Tellerrand hinaus zu anderen Sportarten lässt einen da manchmal erschauern. Da gehören über Jahrzehnte hinweg liebevoll gehegte und gepflegte Feindschaften ebenso dazu wie die immer wieder zu beobachtende fehlende Vereinstreue bei Jugendlichen (die oft geschlossen den Verein wechseln). Mögen wir uns auch alle bemühen, den Triathlonsport auf allen Fronten zu "pushen", dieses familiäre Miteinander, das beispielsweise auch in Köln unter den Triathlonvereinen herrscht, werden wir seitens des KTT immer pflegen!

 

Tür 13: Spinoffs 

Spinoffs, oder sollen wir sie Ableger nennen. Gemeint sind KTT-Mitglieder, die ihre sportliche Heimat bei uns haben oder hatten, aber mit ihrem Talent Besonderes zuwege bringen und damit irgendwie auch wieder für uns Werbung machen. Beispiele gefällig?

Bitte sehr: Niclas Bock, der sowohl sportlich (Bundesliga-Starter für das KTT, Mitglied des Powerhorse-Teams) wie auch als Blogger (u.a. bei Trimag) oder überhaupt als Meinungsbildner der Szene für Aufsehen sorgt.

ProAthletes, eine von Frederik Martin und Sebastian Zeller geführte erfolgreiche Agentur für die Trainingsplanung und - betreuung, die von fünf KTT-Athleten gegründet wurde und gerade jetzt erst mit ihrer Triathlon-App für Furore sorgt.  

Benja Herrera, erfolgreicher Coach (u.a. von Lena Neuburg , Simon Jung und Tim Meyer ) und Autor des Triathlon-Buches Optimierung von Ausrüstung & Technik, das bei Meyer & Meyer in Aachen erschien … Das Vorwort dazu schrieb Sebi Kienle, der von Lubos Bilek trainiert wird. Und der machte seine ersten Gehversuche als Trainer beim KTT 01 und ist dem Verein nach wie vor eng verbunden …

Dann David Herrera, der zunächst mit seinen auf Vimeo präsentierten KTT-Filmen für Aufsehen sorgte und mittlerweile seit zwei Jahren erfolgreich die Videos der Triathlon-Bundesliga im Auftrag der Deutschen Triathlon-Union anfertigt.

Schließlich Robert und Sabrina, die seit dem Spätsommer mit ihrem Tandem in Amerika unterwegs sind und in eineinhalb Jahren 25.000 Kilometer auf der Panamericana von Alaska bis Feuerland zurücklegen möchten. Sie versorgen uns - mittlerweile haben sie Mexiko erreicht - mit spannenden Berichten, Fotos und - über David - mit faszinierenden bewegten Bildern.

Auf sie alle sind wir besonders stolz, denn irgendwie sind sie ja auch "Kinder des KTT"!

Tür 14: Schattenseiten 

Schattenseiten gibt es beim KTT und beim Triathlon natürlich auch. Und so unterbrechen wir die 24-tägige Jubelarie auf unseren Verein im Besonderen und den Triathlon im Allgemeinen und erwähnen auch einmal die Dinge, die uns das Leben schwer machen. Wir erleben sie zwar nicht alltäglich, aber sie kommen doch vor und lassen einen am eigenen Engagement zweifeln. Einige Beispiel: Große Talente verabschieden sich aus dem Sport in dem Augenblick, in dem sie sich von ihren Eltern emanzipieren, weil sie anscheinend nur unter Druck ihren Sport betrieben haben … Top-Athleten vermelden zwar stündlich ihre Befindlichkeit auf Facebook, sind aber nicht imstande, auf einfache Mails zu antworten … Beziehungen leiden unter der sehr trainingsintensiven Sportart … Gefeiert wird gerne, danach aufgeräumt nicht … Startzusagen werden nicht eingehalten … Spitzenkräfte verlassen den Verein, weil am Ende doch das Geld zählt … Die Eltern junger Athleten machen sich, ihren Kindern und auch den Trainern das Leben schwer … Athleten und Betreuer vergessen mitunter, dass sie bei Wettkämpfen auch Vertreter des Vereins in der Öffentlichkeit sind … Man sitzt zwar gerne im Vereinszelt, tragen möchte man es aber eigentlich nicht … Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen, denn es wird generell Vieles für selbstverständlich genommen, was es nicht ist. Festzuhalten ist dennoch: Am Ende überwiegt auf jeden Fall das Positive, der Spaß, die gemeinsame Freude … Morgen wird wieder gejubelt!

 

Tür 15: Aus dem KTT Museum 

Im Lauf der Zeit sammeln sich auch bei einem jungen Verein wie uns Dinge an, die schöne Erinnerungen mit sich bringen. Auf diesem willkürlich zusammengestellten Sammelsurium von Objekten sehen wir links eine Espresso-Tasse aus einem Café in Jena, in dem wir 2009 den Aufstieg in die erste Bundesliga feierten. Unvergessen! Die Startnummer daneben erinnert an die ersten Läufe Ende der 90er Jahre in Porz und die mittlerweile schon traditionellen Pulheimer Staffelmarathon-Teilnahmen. Das gerahmte Foto daneben stammt aus dem September 2007, als wir in der Besetzung Benja (gestürzt!), Markus, Sebastian (Leins) und Freddy den Aufstieg in die NRW-Liga schafften! Auf dem Foto sind auch unsere Freunde vom RC Lüdenscheid zu sehen, die vier Mal gemeinsam mit uns in die nächsthöhere Liga aufstiegen. Der große Glaspokal, rechts dahinter, wurde in Xanten im Sommer 2004 unserer JugendA/Junioren-Mannschaft für den Sieg in der Teamwertung im Nachwuchs-Cup übergeben. Die Besetzung war legendär: Simon Jung, Till Schramm, Marco Mühlnikel, Benjamin Herrera, Patrick Naber, Mirko Hajek, Georg Sticka. Aber auch einige heute noch sehr gute "Bekannte" aus anderen Vereinen sind auf dem Foto zu sehen! Das gerahmte Bild schließlich enthält eine Widmung von Faris Al-Sultan, seit knapp 12 Jahren sehr guter Freund und Ehrenmitglied des KTT, dem wir viel zu verdanken haben … Wie gesagt, schöne Erinnerungen!

 

Tür 16: Top Team I 

Beim sogenannten TopTeam des KTT 01 gibt es zwar durchaus auch Mittel- und Langdistanzstarter, aber in erster Linie richtet EBL Consulting KTT 01 I und II sein Augenmerk auf die erste Bundesliga und die zweite Bundesliga-Nord. Denn am Ende ist es die Bundesliga-Zugehörigkeit, die für Sponsoren und auch für die Vergabe von Fördermitteln von entscheidender Bedeutung ist. In den nächsten drei Tagen werden wir das TopTeam des KTT 01 vorstellen, in mancher Hinsicht ein bunt zusammengewürfelter Haufen, der sich aber bei jedem Wettkampf durch großen Teamgeist auszeichnet.
Heute befassen wir uns mit den Athleten, die 2015 primär die Mittel- und Langdistanz im Visier haben, aber durchaus auch in der Bundesliga zum Einsatz kommen können. Diese Gruppe umfasst acht Athleten, darunter eine ganze Reihe bekannter Namen: Per Bittner, der uns auch für 2015 wieder seine Startzusage gegeben hat und kürzlich beim Ironman Western Australia den dritten Platz belegte / Niclas "Bocki" Bock, der im kommenden Jahre zumindest in der 2. Liga zum Einsatz kommen wird, wohl der stärkste deutsche Triathlet im Bereich Sport + Wort / Marcus Herbst, seit einigen Jahren bereits beim KTT, im letzten Jahr neben zwei Erstliga-Starts auch mit einem starken 4. Platz beim IM Rügen / Tim Meyer, nach gut überstandener OP dürfte mit ihm wieder zu rechnen sein; wenn er topfit ist, kann ihn auf der MD kaum einer schlagen, Ligastarts für 2015 sind fest eingeplant / Julian Mutterer ist eine fest Größe, ihm dürfte auch im nächsten Jahr der Spagat zwischen MD und Liga gelingen / Fabian Rahn zeigte im letzten Jahr starke Rennen auf längeren Strecken und dürfte, wenn er sich beim Schwimmen steigert, gute Chancen auf einen Liga-Einsatz haben / Alexander Schilling wird in 2015 sein Augenmerk mehr auf die Mitteldistanz legen, wird aber sicher auch das eine oder andere Liga-Rennen absolvieren / Sören Wallmen, der Dritte des Ostseeman 2013 und bislang einzige Olympia-Starter in Reihen des KTT (Windsurfen) wird vor allem auf MD- und LD-Wettkämpfen setzen und dabei wie immer viele Jüngere hinter sich lassen!

 

Tür 17: Top Team Teil II 

Die heute angeführten Athleten bilden im Grunde den Kern der beiden Bundesliga-Teams von EBL Consulting KTT 01, denn sie konzentrieren sich vornehmlich auf die Sprint- und Kurzdistanz.

Zu ihnen zählt beispielsweise unser bereits im Rahmen des KTT-Weihnachtskalenders beschriebenes belgisches Kontingent mit Willem Brems, Arthur de Jaegher, Christophe De Keyser, Tom Mets und Lander Dircken. Sie sind immer ein Garant für gute Stimmung und liefern absolut zuverlässig ihre Leistung ab. Was sie darüber hinaus auszeichnet, ist, dass sie es hervorragend verstehen, Studium bzw. Beruf und Hochleistungssport unter einen Hut zu bringen! Unser sechster ausländischer Starter in 2014 war Amitai Yonah. Der junge Athlet aus Israel - Jahrgang 1994 - lieferte in Düsseldorf einen starken Wettkampf ab und erzielte dabei die fünftschnellste Laufzeit des Tages. Er wusste bei seinem Aufenthalt in Köln mit seiner absolut professionellen Einstellung zu beeindrucken und hat sich hier viele Freunde gemacht. Amitai wird uns auch im kommenden Jahr zur Verfügung stehen.

Weitere Starter dieses Kontingents sind: Lucas Abel, ehemaliger NRWTV-Kaderathlet und mittlerweile SpoHo-Student, der auch 2015 eine feste Größe in beiden Teams sein wird / Michal Achczynski, der im nächsten Jahr wieder an alte Leistungsstärke anknöpfen möchte / Alexander Brennecke, einer der Shootingstars der vergangenen Saison, eine feste Größe für beide Bundesliga-Teams in 2015 / Lukas Mazur (Jg. 95), bei dem zu den bisherigen Zweitliga-Starts über die Kurzdistanz nun auch endlich mal ein Start über die Sprint-Distanz hinzukommen soll / Yannic Stollenwerk, gegenwärtig in einem mehrmonatigen Trainingslager in wärmeren Gefilden, der auch 2015 zu seinen Rennen in der Bundesliga kommen wird … und schließlich Sebastian Zeller, Mitglied des Dreamteams, das seinerzeit den Aufstieg in die erste Liga schaffte, der es noch einmal wissen möchte … Wir auch!

 

Tür 18: Top Team Teil III 

Die fünf Neuzugänge der Bundesliga-Teams EBL Consulting KTT 01 I und II haben es wirklich in sich und wir sind überzeugt davon, dass wir in den nächsten Jahren noch viel Freude an ihnen haben werden. Da ist zunächst der Belgier Stijn Goris, nicht nur ein hervorragender Triathlet, der auch in der französischen Liga startet, sondern auch trotz seiner 33 Jahre einer der besten Triathlontrainer seines Landes. Da könnten sich in den nächsten Jahren durchaus noch interessante Synergien ergeben.

Der jüngste unserer neuen Athleten für 2015 ist Luca Fröhling (Jg. 99). Er kommt von Fortuna Düsseldorf und wechselt mit Zweitstartrecht zu uns. Er holte bei der Jugend B den Vizemeistertitel bei der Nachwuchs-DM in Grimma und ist (wie auch Lena Neuburg) einer von vier Athleten des NRWTV, der im D/C-Kader der Deutschen Triathlon-Union steht. In den Ligamannschaften soll er behutsam aufgebaut werden. Wir werden sicherlich noch viel Freude an ihm haben.

Der dritte Athlet, der unsere Bundesliga-Teams 2015 verstärken wird, ist ein alter Bekannter. Aljoscha Willgosch ist mit Leib und Seele KTT-Athlet, hat uns auch während seiner ausbildungsbedingten Pause immer begleitet, und stürzt sich nun erneut mit aller Kraft in das Abenteuer Hochleistungssport! Daran lässt er auch alle Interessierten in seinem Blog teilhaben.

Nach dem erfolgreichen Debüt von Amitai wechselt nächstes Jahr ein weiteres großes Talent aus Israel zum KTT 01. Ron Lewinsohn, Jahrgang 1995, war kürzlich israelischer Vizemeister auf der Kurzdistanz (hinter Amitai) und belegte 2014 in Kitzbühel den zehnten Platz bei der Junioren-EM. Er wird 2015 mit Sicherheit in der Bundesliga zum Einsatz kommen!

Der letzte Athlet, der die Bundesliga-Teams verstärkt, ist der ebenfalls 19-jährige Max Biewer aus Luxemburg. Das größte Triathlon-Talent aus unserem Nachbarland, das zuletzt für die RSG Montabaur startete, belegte in Edmonton den 16. Platz bei der Junioren-WM. Auch auf diesen sympathischen Athleten, der mit Erststartrecht zu uns wechselt, freuen wir uns sehr!

 

Tür 19: Ligateams 

Nicht weniger als sechs KTT-Teams gehen 2015 in den verschiedenen Ligen des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes an den Start. Es werden zwei Teams bei den Frauen (Regionalliga und NRW-Liga) und vier Teams bei den Männern (2 x Landesliga Süd, Oberliga und NRW-Liga) sein. Hier herrscht genau die richtige Mischung aus Anspannung, Ehrgeiz und Spaß. Gerade in den Liga-Wettkämpfen lernen die Herren und Damen Individualsportler wie viel Spaß es machen kann, in einem Team zu starten. Das gilt nicht nur für die Mannschaftssprints, sondern auch für die anderen Ligarennen. Natürlich werden die Ligastartgebühren vom Verein übernommen, denn wir sind uns durchaus dessen bewusst, wie wichtig diese Wettkämpfe für den Teamgeist und die persönliche Motivation sein können. Der Kader für die sechs Mannschaften, die an insgesamt sechsundzwanzig Liga-Rennen an den Start gehen werden, umfasst beim KTT ungefähr 65 Athletinnen und Athleten. Sie dürften auch dieses Jahr wieder auf ihre Kosten kommen!

 

Tür 20: 100x100 

 

Es gibt eine informelle KTT-Veranstaltung, die in wenigen Jahren Kultstatus erreicht hat. Es sind die 100 x 100 m (Abgangszeit 1:30), die im Leistungssportzentrum kurz vor Weihnachten absolviert werden. Zum ersten Mal wohl vor etwa sechs Jahren. Der Ablauf ist Jahr für Jahr der gleiche. Zunächst beeindruckt die schiere Distanz von 10 Kilometern Freistil, dennoch liegt der Termin bei der ersten Ankündigung im Oktober/November noch in weiter Ferne, so dass sich viele Interessenten melden. Wenn die Zahl der Anmeldungen dann die magische Grenze von 25 erreicht hat und der Termin näher rückt, wird die zu bezwingende Wand immer höher, die Zahl der Teilnehmer bröckelt und am Ende - so war es zumindest bislang - bleiben dann gut zehn bis fünfzehn Triathleten übrig (die die Strecke aber nur teilweise zurücklegen werden). Da es natürlich eine Veranstaltung für KTT & Friends ist, sind immer auch eine Reihe Athleten anderer Vereine dabei und so hat das Ganze immer ein wenig den Charakter eines Happening. Trainingstechnisch mag es wenig Sinn machen, doch es hat etwas …

Hier der Link zum Video der Veranstaltung 2012.

Tür 21: Kontinuität 

Zur Abwechslung mal eine brandaktuelle Meldung. Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand des Kölner Triathlon-Team 01 ohne Gegenstimme wie folgt in seinem Amt bestätigt: 1. Vorsitzender Gerhard Herrera, 2. Vorsitzender Dr. Michael Ziegler, Schatzmeisterin Martina Mazur-Herrera, Leiter der Schwimmabteilung Thomas Küstner.
Weitere Funktionsträger im Verein: Sportliche Leitung und Öffentlichkeitsarbeit - Gerhard Herrera / Vereinsbekleidung - Betina Kückels-Viehl / Ligawart Frauen - Pamela Wicker / Materialwart Räder - Sören Wallmen / Webseite - Uli Feiter. Der mittlerweile siebtgrößte Triathlon-Verein Nordrhein-Westfalens wird sich weiterhin gezielt den drei Säulen Nachwuchsarbeit , Hochleistungssport und Breitensport widmen und insbesondere im letztgenannten Bereich seine Angebote weiter ausbauen. Besonders hervorgehoben wurde die Intensivierung der Kooperation mit ProAthletes, die sehr gute Zusammenarbeit mit dem ASV Köln Triathlon, der Schutz der Marke KTT 01 durch das Patentamt und die noch spezifischere Ausgestaltung der verschiedenen Funktionen im Verein.

 

Tür 22: Gerhard Herrera 

Unser Teamchef und Vorsitzender ohne den das Kölner Triathlon Team unvorstellbar ist. Durch seinen Einsatz und sein Engagement wird der Verein zusammen gehalten. Egal ob im täglichen Training, auf kleinen und großen Wettkämpfen oder bei diversen anderen Veranstaltungen, Gerhard ist immer für jeden da. Gleichzeitig ist er ein großer Motivator, Organisator, Betreuer und Freund auf den beim Ktt und auch darüber hinaus niemand verzichten möchte. Der Text könnte an diesem Punkt endlos weiter geführt werden, deshalb möchte ich im Namen des Vereins einfach nur Danke sagen! Danke Gerhard für die viele Zeit die du opferst, die vielen Mühen die die du auf dich nimmst, die viele Geduld die du aufbringst, die vielen Autofahrenten zu Wettkämpfen, die vielen Wochenenden die du für uns alle am Streckenrand stehst und und und...

Wir sind alle sehr stolz einen solchen Vorsitzenden zu haben, der auch noch selber aktiv bei dem einen oder andern Wettkampf mitmischt!

Anmerkung des Webmasters: Gerhard guckt nur hier einmal etwas "unenspannt". Dies kommt meiner Erfahrung aber  sehr selten vor. Wer ein besseres Foto hat, der mag es mir gerne zuschicken. 

 

Tür 23:  Staffel-Marathon Pulheim  

Kaum ein Wettbewerb wie dieser ist so wichtig in der Geschichte des Kölner Triathlon-Team 01. Der Verein war im November 2001 gerade gegründet worden, da war diese Laufveranstaltung im Januar 2002 der erste Wettbewerb, an dem man gemeinsam teilnahm. Natürlich trat man damals mit einem Schülerteam an … und gewann auf Anhieb die entsprechende Wertung. Mittlerweile haben die KTT-Schüler diesen Wettkampf elf Mal gewonnen, einmal wurden sie Zweiter und einmal fiel die Veranstaltung mehr oder weniger in den Schnee … Den Streckenrekord halten die KTT-Schüler (2:37:30) ebenso wie die mittlerweile seit 2009 ungeschlagene Bundesliga-Männerstaffel des Vereins (2:16:15). Aber mehr noch als die Jagd nach Siegen und Rekorden feiern wir mittlerweile in Pulheim vor den Toren Kölns das schon traditionelle erste große KTT-Happening der Saison mit zahlreichen Staffeln und Freunden des Vereins. Man trifft sich wieder zu Beginn des Jahres, schmiedet gemeinsame Pläne für die anstehende Saison, läuft ein wenig Weihnachtsspeck ab und hat vor allem Spaß in großer Runde! Am 18. Januar 2015 ist es übrigens wieder so weit.

 

Tür 24:  Unsere Weltenbummler  

Ein ganz herzlicher Gruß geht aus Köln an Sabrina und Robert, die seit dem Herbst mit ihrem Tandem die Strecke von Alaska bis Patagonien zurücklegen (www.tandem2go.de)!

Einen ersten Eindruck von dieser 20.000 Kilometer langen Tour - Alaska! - könnt ihr hier sehen. Die beiden haben mittlerweile Mexiko erreicht.

¡Saludos desde Colonia y Feliz Navidad!