Adventskalender 2015

Adventskalender 2015

 

Tür 1: unsere Offenheit 

Alle Jahre wieder … Unseren "KTT-Weihnachtskalender" gibt es auch dieses Jahr wieder mit Infos und Geschichten rund um das Kölner Triathlon-Team 01 und unseren Sport. Den Anfang machen wir heute mit etwas, das unseren Verein besonders auszeichnet: seine Offenheit. KTT 1 - unsere Offenheit Immer wieder erhalten wir Anfragen von befreundeten Trainern oder Athleten anderer Vereine, die um Trainings- und Übernachtungsgelegenheiten hier in Köln anfragen. Wir verstehen uns - mag der Sport auch allmählich professionellere Strukturen entwickeln - als Teil der großen Triathlon-Familie, die auf gegenseitige Unterstützung angewiesen ist. Und so kommt es, dass immer wieder Athleten anderer Vereine hier übernachten oder unsere Trainingsgruppen bereichern. Ganz zu schweigen von Ersatzhelmen, Rädern, Mitfahrgelegenheiten, Übersetzungen und so weiter und so fort. Diese Offenheit bringt auch mit sich, dass nicht weniger als vierzehn (!) Triathleten anderer Bundesliga- oder NRW-Liga-Teams hier in Köln trainieren. Sie sind zwar KTT-Mitglieder, haben aber ihren Startpass bei der "Konkurrenz". Auch wenn manche einwenden, dass man diese damit indirekt stärkt, so überwiegt doch eindeutig der positive Aspekt leistungsstarker Trainingsgruppen. Die Hilfsbereitschaft gehört auch im Sport einfach dazu und im Übrigen freuen wir uns auch, wenn wir ähnliche Unterstützung in Anspruch nehmen können.

 

Tür 2: ... ein Triathlon-Märchen 

KTT 2 - Köln - La Reúnion … ein Triathlon-Märchen Ende November erhielten wir eine Anfrage aus dem französischen Übersee-Département La Réunion, einer Insel im Indischen Ozean. Ein Vater suchte für seinen dreizehnjährigen triathlonbegeisterten Sohn Edouard einen Austauschpartner in Köln. Nach kurzer Recherche hier in Köln waren KTT-Eltern mit einem Sohn genau im richtigen Alter gefunden. Der Rest ist Geschichte … Edouard kam im Frühjahr nach Köln und blieb dort ein viertel Jahr. Er kam fleißig zum Training, lebte sich sehr gut in der Familie und in der Schule ein und startete natürlich auch für das KTT 01. Dabei war er äußerst erfolgreich und hätte sich sogar für die Nachwuchs-DM in Verl qualifiziert. Er hat sich hier viele Freunde gemacht und wir alle hoffen, ihn bald wieder einmal bei uns zu empfangen. Im Sommer war dann KTT-Athlet Tim an der Reihe, den Gegenbesuch im Indischen Ozean anzutreten. Er wird in Kürze wieder in Köln zurückerwartet, hat aber bislang einen beeindruckenden Sommer erlebt mit Training im Pool (Haifische im Meer!), Trailläufen, MTB-Touren, einer Wanderung zum Krater des Vulkans Piton de La Fournaise, Schwimmwettkämpfen auf der Insel Mauritius und natürlich dem Besuch einer französischen Schule (klar!) … kurzum auch für ihn dürften es unvergessliche Erinnerungen sein! Ein schönes Triathlon-Märchen!

 

Tür 3: Starke KTT-Mädels 

KTT 3 - Starke KTT-Mädels Jeder, der im Nachwuchsbereich tätig ist, weiß, dass bei allen Bemühungen die Entwicklung immer zyklisch ist, es gibt starke und dann wieder weniger starke Jahrgänge. Was beim KTT vor einigen Jahren mit Lena Neuburg seinen Anfang nahm, hat sich nun zu einer äußerst starken Nachwuchstruppe der 13- bis 17-jährigen entwickelt. Um Lena Neuburg und die gleichaltrige Sonja Schloemer sind mit Carina Küstner, Mina Shahab, Lotta Kracht und Maite Küstner eine Reihe großer Talente auf dem Sprung … Dabei können sie als Kader- oder kadernahe Athletinnen auch von der Förderung durch den NRWTV profitieren. So war vor zwei Wochen Maite im Talentsichtungs/Talentförder-Trainingslager in Winterberg, während Carina, Lotta und Mina gerade erst von einem mehrtägigen Lehrgang aus Reken zurückgekehrt sind. Lena befindet sich gegenwärtig beim D/C-Lehrgang in Kienbaum (bei Potsdam) und für Carina steht am kommenden Wochenende in Hennef bereits das nächste Trainingslager auf dem Programm. Von dieser umfassenden Förderung profitiert natürlich auch der Verein. So kamen Sonja und Lena im vergangenen Jahre bereits in der zweiten Bundesliga zum Einsatz und bei der Deutschen Nachwuchs-Meisterschaft sorgte Lena und Carina als jüngerer Jahrgang mit dem 4. Platz in ihren Altersklassen für Aufsehen. Ergänzt wird das starke "Mädchen"-Team durch unsere nahtlos integrierten Zweitstartrechts-Athletinnen Pauline Saßerath und Kathi Erdmann. Weitere werden folgen. Mehr dazu demnächst …

 

Tür 4: Der KTT-Tag 

KTT 4 - Der "KTT-TAG" … nach einer Idee von Sören Wallmen. Ende März wurde auf dem Gelände des ASV Köln in Junkersdorf das sogenannte "KTT-Tag" abgehalten, eine Veranstaltung, die viele Zwecke erfüllen sollte. Zum Einen sollten die Sponsoren des Vereins Gelegenheit erhalten, Ihre Produkte und Leistungen zu präsentieren, während zum Anderen die Mitglieder viele Dinge an- und ausprobieren durften. Knapp achtzig machten am Ende von unserem Angebot Gebrauch. Sie konnten sich einer Leistungsdiagnostik von ProAthletes (www.proathletes.de) unterziehen, von den Mechanikern unseres Radladens Hoenig & Röhrig (www.radladen-hoenig.de) ihr Rad einstellen lassen, bei Gaby Tasch von SportVossen (www.sport-vossen.de) sich das neueste Schwimm-Equipment sowie KTT-Rucksäcke und -Badekappen besorgen, die KTT-Skinfit-Kollektion besorgen, - Danke Betina! - anprobieren (www.skinfit.eu), BMC-Bekleidung erwerben (www.bmc-switzerland.com), die von Himpel Werbung (www.himpelwerbung.de) beklebten Kask-Helme (www.kask.it) testen und die Gelegenheit nutzen, sich wieder einmal in größerer Runde zu treffen. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Das sollte es 2016 auch wieder geben. Dann dürfte die Angebotspalette für die Mitglieder noch um einige Leistungen mehr bereichert werden (Laufequipment von Bunert (www.koeln.bunert.de), Versicherungsleistungen von Marathon Finanz AG (www.marathon-finanz.de) und noch Einiges mehr).

 

Tür 5: Spießer? 

KTT 5 - … ein Haufen Vereins-Spießer? Zugegebenermaßen haben Vereine etwas typisch Deutsches an sich. Vereinsmeierei, Vorstandsgängelei, Spießertum sind Begriffe, die man immer wieder hört. Ja, auch das KTT 01 hat seit einigen Jahren einen Stammtisch. Aber als spießig sollte man den nicht bezeichnen, bietet er doch Gelegenheit, sich alle paar Wochen mal in Ruhe über alle möglichen Themen auszutauschen. Sicherlich gibt es einen gewissen Widerspruch zwischen der Egomanen-Sportart Triathlon und dem Wesen eines Vereins. Vor diesem Hintergrund gab und gibt es immer wieder die Profi-Teams mit einer Halbwertzeit von oft nur wenigen Jahren oder Zusammenschlüsse von ambitionierten Amateur-Athleten, etwa unter dem Dach einer (Bier-)Marke. Alles interessante ergänzende Ansätze zur Förderung unserer Sportart, aber im Grund mit der Arbeit eines Vereins nicht vergleichbar. Die Aufgaben eines (Triathlon-)Vereins sind erheblich komplexer, muss er doch alle möglichen Interessengruppen adäquat bedienen. Talente müssen erkannt und gefördert, der Breitensport mit guten Trainingsangeboten bei Laune gehalten und der Spitzensport - als Aushängeschild des Vereins - über die TopTeams unterstützt werden. Schließlich ist die Vereinsarbeit auch Ehrenamt. Und das kann manchmal hart und frustrierend sein … Ratingen, vor ein paar Jahren: Zur Saisonabschlussfeier beim letzten Wettkampf waren gut vierzig bis fünfzig Mitglieder gekommen. Als gegen Ende der Veranstaltung der große Regen einsetzte, waren alle verschwunden … bis auf drei Ehrenamtler aus dem Vorstand. Frust pur! Doch die Lichtblicke überwiegen klar … Und damit geht die Arbeit, die auch viel Freude bereitet, weiter!

 

Tür 6: Kongeniale Duos 

KTT 6 - Kongeniale Duos ... In einem Verein, gerade auch einem, der sich einer Individualsportart widmet, treffen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Beim Training, bei Wettkämpfen, bei Vereinsfeiern … Und da ist es dann oft wie im richtigen Leben. Man mag sich, man erträgt sich oder man mag sich eben nicht, manchmal entwickelt sich rasch eine herzliche gegenseitige Antipathie oder aber die Chemie stimmt sofort. Und dann entstehen kongeniale Duos, die für das Salz in der Suppe sorgen, wie zum Beispiel Robert und Lucas (Abel), die beim Schwimmtraining immer für gute Laune sorgen oder Lukas (Mazur) und Tommy, die keine Gelegenheit auslassen, beim Radtraining und anderen Gelegenheiten Karnevalslieder zu singen und am Wochenende nach dem Training oft gemeinsam die Stadt unsicher machen. Oder die beiden absoluten Klugsch… vor dem Herrn, die so gut miteinander auskommen, obwohl sie jeder für sich schon anstrengend genug sind, Benja und Basti, gemeinsam ein unverzichtbarer Think-Tank des Vereins. Oder auch Basti und Freddy, die mit ProAthletes ein großes gemeinsames Projekt auf die Schiene gesetzt haben. Oder David und Niclas, die für jeden gemeinsamen Blödsinn zu haben sind und sich immer wieder spannenden gemeinsamen Projekten - wie zuletzt auf Hawaii mit Nils Frommhold - widmen. Es gibt noch viele Beispiele mehr für kongeniale, sich herrlich ergänzende Duos wie Felix (Herrera) und Robbie, Uwe (Jungbluth) und Sebastian (Leins) , Johann und Nick. Sie alle sorgen für spannende Geschichten in und um das KTT 01, für die Würze im Verein …

 

Tür 7: KTT Swim! 

KTT 7 - KTT Swim! Ein Schwimmverein mit einer Triathlon-Abteilung, das ist nichts Außergewöhnliches. Aber ein Triathlon-Verein mit einer eigenen Schwimmabteilung, das ist schon etwas ganz Besonderes und passt ja irgendwie zum Kölner Triathlon-Team 01. Seit etlichen Jahren profitieren beide Bereiche voneinander. So schicken die Schwimmer ihre Kleinsten zum Mittwochs-Lauftraining auf der Ostkampfbahn und erfahren durch die Bundesliga-Triathleten und Nachwuchs-Triathleten eine Auffüllung der Wettkampfmannschaften von KTT Swim. Umgekehrt können die TopTriathleten des Vereins zwei Mal in der Woche am spezifischen Training der Schwimmabteilung teilnehmen, das sich doch in einigen Dingen vom Triathlon-Schwimmtraining unterscheidet. Trotz der zum Teil harten Einheiten unter Schwimmtrainerin Heike M, um die sich schon Legenden ranken, was immer neue "besonders schöne Einheiten im Training" angeht, erfreut sich das KTT-Swim-Training großer Beliebtheit bei den ambitionierten Triathleten. Schließlich kommt das große Talent Carina Küstner, dieses Jahr Vierte bei der Triathlon-DM im Nachwuchs aus der Schwimmabteilung und mit ihrer jüngeren Schwester Maite ist bereits die nächste auf dem Sprung! Vater Küstner übrigens ist Leiter der Schwimmabteilung und Garant für eine harmonische Kommunikation mit dem Hauptverein.

 

Tür 8: KTT-Whatsapp-Gruppe 

KTT 8 - Die KTT-Whatsapp-Gruppe Natürlich Facebook, Whatsapp und wie sie alle heißen mögen sind für viele nur Zeiträuber oder Mittel zum Ausspionieren persönlicher Daten. Mag ja alles sein, aber bei einem Verein beispielsweise sind sie eben auch ein guter Werbeträger für die eigenen Belange oder aber, wie bei Whatsapp, ein verbindendes Kommunikationsmedium. Die von Yannic Stollenwerk geführte KTT-Whatsapp-Gruppe entstand vor einigen Jahren in Cottbus aus der Not einiger Athleten heraus, sich gegenseitig bezüglich der Fahrten zu den Wettkampfstätten und der Zugänglichkeit der Hotelzimmer auf dem Laufenden zu halten. Die Gruppe wechselte dann noch einige Male ihren Namen, bis sie schließlich ihre heutige Bezeichnung erhielt. Mittlerweile ist sie das perfekte Medium an Wettkampftagen, um sich über das Geschehen bei den verschiedenen Rennen auf dem Laufenden zu halten, denn immer gehen KTT-Athleten gleichzeitig an den unterschiedlichsten Orten an den Start. So wie dieses Jahr am 2. August. Da meldeten sich auf der KTT-Whatsapp: - Tommy aus Bilbao - Katrin aus Sassenberg - David, Julian, Betina, Gerhard, Martina und Yannic aus Tübingen vom Rennen der 1. Bundesliga (EBL KTT 01 mit Stijn, Arthur, Lucas, Max und Ron), dem der 2. Bundesliga Süd (Tobi), den Deutschen Hochschulmeisterschaften (Yannic, Bent) und dem Rennen über die Olympische Distanz (Julian) - Rabea aus Sassenberg (über den Wettkampf von Pam und Marc) - Felix aus Köln zum Wettkampf in Glücksburg Sören, Matthias) - Stephan N aus Tabor (Europa-Cup der Junioren mit Lena) - Dennis S aus Köln - dann wieder Rabea aus Sassenberg (über das Regionalliga-Rennen mit Svenja, Theresa, Nina im KTT-Liga-Team + Katrin) - Alex B, Sebastian Z, Lukas M, Niclas B und Fabian R aus Köln oder der Nähe von Köln). Die Zahlen? Im Verlauf des Tages wurden 127 Meldungen und 23 Fotos über die Whatsapp gejagt und sorgten für eine lebendige, alle Beteiligten faszinierende Berichterstattung. Diese KTT-Berichte wurden von Robert und Sabrina auf ihrer Tandemtour im fernen Südamerika zeitgleich verfolgt. Am Ende eines dieser Whatsapp-Stürme schrieb Robert (Zitat): "Schöner KTT Tag. War wieder live dabei! Danke Leute Hier haben wir uns das Finale der Copa America angeschaut, mitten auf ner kolumbianischen Bergalm mit 17zoll Miniröhre. Chile -Argentinien 4:1 n.E. War sicherlich nicht so spannend wie ein geiles Rennwochenende. Aber immerhin."

 

Tür 9: KTT Urgesteine 

KTT 9 - KTT-Urgesteine! Man sollte nicht unterschätzen, wie stark die Fluktuation in einem Verein ist. Zwar wird auch das KTT 01 immer größer, aber aus familiären Gründen, wegen Ausbildung oder Studium verlassen immer wieder auch hartgesottene Ktt'ler den Verein. Manche bleiben uns dann als Fördermitglied erhalten, was sehr erfreulich ist, andere ziehen es vor, komplett abzutauchen. Im Lauf der Jahre haben so über dreihundert Mitglieder den Verein "durchlaufen". Und dennoch gibt es sie auch beim KTT, die "Urgesteine", die bei dem im November 2001 gegründeten Verein schon von Anfang an oder seit mehr als zehn Jahren dabei sind. Liest sich wie eine Tafel zum Betriebsjubiläum: Gerhard Herrera seit 2001 Benjamin Herrera Felix Herrera David Herrera Marco Mühlnikel Patrick Naber Wolfgang Schuler seit 2002 Andreas Hennig Lena Graf Benedikt Arnold seit 2003 Sebastian Leins Helena Andrack seit 2004 Tino Hensel Ihnen allen die goldene Ehrennadel!

 

Tür 10: Tandem-Duo Sabrina+Robert 

KTT 10 - Tandem-Duo Sabrina + Robert Der Blick aus "der zweiten Reihe" schweift auf weite grüne Bergketten, tiefblau schimmernde Meere, von der Hitze ausgezehrte Wüstenlandschaften und täglich auch auf die mit dem KTT01-Emblem verzierte Radhose Roberts. Das Kölner Triathlon Team war uns ein treuer Begleiter auf unserer einjährigen Fahrradreise in der Ferne. Mit dem Tandem von Alaska immer Richtung Süden pedalierend, hat nicht nur die uns zum Abschied vom Verein gewidmete KTT01-Flagge jeden schweißtreibenden, beeindruckenden Kilometer miterlebt. Auch viele Teammitglieder haben die zahlreichen Erlebnisse, Eindrücke, Höhen- und Talfahrten aus Nord-, Zentral- und Südamerika mit uns geteilt. So waren wir im vergangenen Jahr, trotz unserer Abwesenheit, stets Teil des Vereins, konnten durch den engen Kontakt bei den Wettkämpfen unserer Freunde und Trainingspartner mitfiebern, uns in schwierigen Situationen auf die Unterstützung und den Rückhalt des Teams stützen und mit großer Vorfreude auf dieses in die Heimat zurückkehren. Der KTT01 ist ein besonderer, mit Herzblut und ungebrochenem Engagement geführter Verein, der seinen Athleten und seiner Heimat Köln einen fundamentalen Nährboden für jedes Leistungsniveau und unseren Nachwuchs liefert. Mit seinen vielen Charakteren und der tief verwurzelten Leidenschaft bildet der KTT01 ein einzigartiges Team, das durch Freude, Offenheit, Zusammenhalt und Freundschaft stetig wächst.

 

Tür 11: Zukäufe 

KTT 11 - Zukäufe? Wir hatten das Ganze schon einmal thematisiert, aber es bleibt ein immer wieder diskutiertes Thema. Das Wort "Zukäufe" klingt nach Söldnertum und Legionärsverein. Diesen Schuh müssten wir uns anziehen, wenn wir a) keine Jugendarbeit machen würden und NUR ausländische Starter einsetzen und b) diese Starter mit Geld ködern. Beides trifft in keiner Weise auf die Bundesliga-Teams des KTT 01 zu. Wir werden inzwischen mit Anfragen ausländischer Starter überhäuft, die in allererster Linie daran interessiert sind, in unseren Bundesligen zu starten und denen es dabei überhaupt nicht auf das Geld ankommt. Soweit zum "Söldnertum". Wir haben uns längst von der einstmals liebevoll gehegten Illusion verabschiedet, mit eigenen, lokalen Kräften die Liga zu halten. Und das ist auch gut so. Im folgenden Jahr wird der 28-köpfige Kader des KTT für die drei Bundesliga-Teams dreizehn ausländische Athleten aus sieben verschiedenen Ländern umfassen. Sie alle bereichern unseren Verein, sind für die heimischen Athleten im gemeinsamen Training und beim Wettkampf auch und gerade wegen ihrer Fokussiertheit ein absolutes Vorbild. Sie alle sind oder werden integriert und beeindrucken auf die eine oder andere Weise. Ob es nun eine 21-jährige Engländerin ist, die unsere "Männer" beim Training in Grund und Boden schwimmt, oder ein kleiner israelischer Athlet, der beim Laufen einfach zu fliegen scheint, oder ein Belgier, der seinen Junggesellenabschied mit der kompletten belgischen Triathlon-Nationalmannschaft in Köln feiert, oder ein Tscheche, der den Kühlschrank binnen Minuten leert … Sie alle haben Eindruck hinterlassen. UND damit sie sind eine absolute Bereicherung. Missen wollen wir sie nicht mehr. Es ist sehr schwer, die Förderung des Nachwuchses, die Unterstützung der eigenen Top-Athleten und dem Einsatz junger ausländischer Athleten unter einen Hut zu bringen. Das gelingt in Köln jedoch gut, weil wir eben nicht mehr auf dem Stand vor zehn Jahren sind, als wir noch so naiv waren zu glauben, dass wir alles aus eigener Kraft schaffen würden. Wir haben dazu gelernt. Und sind froh darüber!

 

Tür 12: Breitensportler 

KTT 12 - Breitensportler Nur jeder fünfte Ktt'ler ist Leistungs- oder Hochleistungssportler. Zieht man dann noch die Schüler und Studenten ab, so bleiben eine ganze Menge Athleten, die unseren Sport als sogenannte Hobby- oder Breitensportler betreiben. Die Bedingungen, unter denen sie trainieren und Wettkämpfe bestreiten, sind ungleich schwieriger, verlangen oft noch mehr psychische als physische Kraft. Natürlich stehen beim KTT oft die Hochleistungssportler im Fokus, die Bundesliga-Athleten, die für die Schlagzeilen sorgen und so viel positive Werbung für unseren Verein machen, oder unsere großen Nachwuchstalente, die zum Teil in Deutschland in der Spitze mitmischen. Aber wollen wir auch mal eine Lanze für die anderen brechen, die, die in einem anstrengenden Berufsleben stehen, den Spagat zwischen Privatleben und Sport schaffen müssen, die Kinder haben, die ein Ehrenamt in einem Verein bekleiden … Die morgens oder abends im Dunklen noch Laufen gehen, die nach einem harten Arbeitstag am Donnerstagabend mit Robert (Laufen) und nach Gerhards Plänen (Schwimmen) trainieren dürfen und dennoch mit so viel Freude und Engagement dabei sind. Die Leistung eines Sportlers, der eine Langdistanz in elf, zwölf, dreizehn und mehr Stunden schafft (siehe Bild), der viel mehr mit den Pfunden zu kämpfen hat als die jungen Athleten (die im Sitzen beim Fernsehen mehr Kalorien verbrauchen als er bei einem GA1-Lauf), der auch aus einem Triathlon, den er im hinteren Viertel beendet, noch genügend Motivation zieht, einfach, weil es Spaß macht, den inneren Schweinehund zu besiegen, diese Leistung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden! Sie sind das Fundament unseres Vereins.

 

Tür 13: Unser 3. Weltreisender 

KTT 13 - Unser 3. Weltreisender Ein Jahr voller Abenteuer und der Erfüllung eines ganz großen Traums! Neun Monate in Alaska, -40°C und drei Stunden Sonnenlicht, Schneestürme, Bergbesteigungen, Kurse in Arctic Survival, Wilderness Leadership & Technical Mountaineering, Eisklettern, einem Triathlonkurs, den ich geben durfte, Abenteuer in der Wildnis, der Magic Bus und vor allem die dreimonatige Tandemtour mit meiner Freundin, über 6000 km, Coast to Coast, von San Francisco nach Washington DC. Und dennoch, egal, wie sehr einen die Wildnis verschluckte, sie spuckte einen immer rechtzeitig wieder aus, dass die Verbindung nach Hause zu Familie, Freunden und dem KTT nie reißen wollte. Die KTT-Whatsappgruppe hielt einem immer auf dem neuesten Stand und dank Facebook, Skype etc. war es möglich, in Kontakt zu bleiben und den KTT und meine Athleten mit Trainingsplänen zu versorgen.

 

Tür 14: Das KTT-Zelt! 

KTT 14 - Das KTT-Zelt! Es gibt so einige Dinge, an denen man erkennt, ob das KTT vor Ort ist oder nicht. Neben dem KTT-Bus (der fünfte mittlerweile!) und unseren "roten Jacken" ist das unser Zelt! Das erste KTT-Zelt stammt aus dem Jahr 2007 und wurde aus der Not heraus geboren, dem gewohnten Chaos aus Rädern, Taschen, Einteilern, Flaschen, Handtüchern, Schwimmbrillen, Championchip-Bändern, Startnummern, Helmen, Laufschuhen, Radschuhen, Energieriegeln, Sporttaschen und Athleten zumindest eine Art von Rahmen oder Behältnis zu geben! Es wurde rasch zu einem beliebten Meetingpoint von KTT-Athleten und Freunden auf Wettkämpfen, fand auch einige Nachahmer bei anderen Vereinen … bis es dann im Frühjahr 2014 in Bonn einer Windbö zum Opfer fiel. Dank unseres großzügigen Sponsors Heinz-Peter wurde ein neues Zelt angeschafft. Zeitgemäß etwas größer als der Vorgänger und mit den Logos der Hauptsponsoren versehen. Inzwischen gehören Klappstühle und -tische mit zur Ausstattung, ebenso wie eine Box mit Riegeln, Nutella, Toastbrot, Honig, eine andere mit Getränken, noch eine mit den üblichen "Ersatzmaterialien" wie Lenkerstopfen (!), Inbusschlüsseln, Klebeband, Babypuder, Vaseline … und was eben so allem, was an einem langen Triathlon-Tag benötigt wird!

 

Tür 15: ASV Köln / KTT 01 

KTT 15 - ASV Köln/KTT 01 ! Die Kölner Bundesliga-Startgemeinschaft ASV Köln/KTT 01 hat sich in 2016 erneut das Ziel Aufstieg in die mittlerweile auf 16 Teams aufgestockte erste Bundesliga auf die Fahnen geschrieben. Obwohl man im letzten Jahr die zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle kaum kompensieren konnte, schrammte man am Ende doch knapp am Bundesliga-Aufstieg vorbei. In dieser Saison lautet das Motto von Anfang an: Platz 1 in der zweiten Bundesliga Nord und direkter Aufstieg in die erste Bundesliga. Dafür hat man einige Umstellungen vorgenommen. So werden nun mit Neuburg, Winckler und Erdmann drei Athletinnen des Teams (Lena, Hanna und Katharina) direkt von Chef-Coach Benjamin Herrera betreut. Dazu wechseln Hanna Winckler und Katharina Erdmann - die in der vergangenen Saison wegen Verletzungen nicht in der Bundesliga zum Einsatz kamen - nun mit Erststartrecht zum KTT 01. Dies gilt auch für die erste der beiden "Neuen" beim KTT 01: die 20-jährige Katharina Lieb, 2014 deutsche Nachwuchs-Mannschaftsmeisterin mit dem Team Baden-Württembergs, die im kommenden Jahr das Bundesliga-Team von ASV Köln/KTT 01 verstärken wird. Der zweite namhafte Neuzugang ist die schleswig-holsteinische Kader-Athletin Nina Eim vom SC Itzehoe. Sie belegte dieses Jahr bei der Nachwuchs-DM in Verl den dritten Platz bei der Jugend A vor Lena Neuburg. Auf den ersten gemeinsamen Auftritt der beiden D/C-Kader-Athletinnen Neuburg und Eim im Dress von ASV/KTT 01 darf man gespannt sein. Der Kader der Kölner Bundesliga-Startgemeinschaft: Kimberley Bell (GB) Nina Eim Katharina Erdmann Jil Gloesener (LUX) Katharina Lieb Lena Neuburg Imke Oelerich Lisa Pfaffenberger Pauline Saßerath Lucy Smith (GB) Hanna Winckler

 

Tür 16: Nachwuchsarbeit 

KTT 16 - Wie funktioniert Nachwuchsarbeit? Nach wie vor spielt der Nachwuchs - bei allem "Tamtam" um unsere Bundesliga-Mannschaften - beim Kölner Triathlon-Team 01 eine ganz wichtige Rolle. Über dreißig junge Triathleten beziehungsweise Sportler trainieren beim KTT 01 im Triathlonbereich. Hier stehen ihnen alle Türen offen, sofern sie sich auch öffnen möchten. Jeder findet hier das Angebot, das er sucht, sowohl derjenige, der zunächst nur in einer größeren Gruppe trainieren möchte und einmal in der Woche zum gut besuchten Lauftraining kommt, wie auch ambitionierte Nachwuchs-Athleten, die bei Junioren-Europa-Cups und in der Bundesliga an den Start gehen. Einem abgestuften Ablauf folgend kann der Nachwuchs neben dem Training an ersten Wettkämpfen teilnehmen wie dem Pulheimer Staffelmarathon oder dem Swimathlon in Bonn. Wird damit Lust auf mehr geweckt, beschließt man, schon etwas häufiger zu trainieren, und bei entsprechenden Ambitionen kann man ab dem Alter von 12 Jahren an der Wettkampfserie des NRWTV-Nachwuchs-Cups teilnehmen (bis 19 J.). Auch auf diesem Niveau gilt, wer besonders talentiert und/oder ambitioniert ist, wird an den Talentsichtungs-/Talentförder-Maßnahmen des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes teilnehmen können, der jährlich Talentiaden und auch kurze Lehrgänge anbietet. Die älteren Nachwuchs-Athleten können an den Kader-Sichtungen des NRWTV teilnehmen, dort den Kaderstatus erlangen und/oder sich für die Teilnahme an deutschen Nachwuchs-Meisterschaften qualifizieren. Wenn die Athleten und deren Eltern es wünschen, kann über den Verein gemeinsam mit ProAthletes auch eine intensivere Betreuung mit Trainingsplänen und Leistungsdiagnostiken anlaufen. Von den verschiedenen Arten dieser Talentförderung profitieren im Augenblick beim KTT 01 nicht weniger als vierzehn junge Triathleten. In den Bundesliga-Kadern des KTT 01 stehen im Übrigen nicht weniger als sechs Athleten aus der Jugend A (16-17 J.), die aller Voraussicht nach in 2016 zu ihren Starts in den Top-Ligen kommen werden. Aber auch die Gruppe der jungen Sportler beim KTT 01, die ohne jeden selbst auferlegten Druck dem Sport nachgehen möchten, ist groß. Auch sie finden hier ihre Nische und fühlen sich in den verschiedenen Trainingsgruppen wohl. Es ist durchaus eine Herausforderung, eine größere Gruppe sportwilliger, aber unterschiedlich talentierter junger Menschen an den Triathlon heranzuführen und dabei allen genau die Förderung zukommen zu lassen, die sie haben möchten und die ihnen gerecht wird. Das ist Tag für Tag eine schwierige Aufgabe, der wir uns gerne - mit Erfolg - stellen.

 

Tür 17: Training beim KTT 

KTT 17 - Training beim KTT 01 Im Lauf der Jahre hat sich auch beim Training und den Trainingsangeboten des KTT 01 viel verändert. Vor über zehn Jahren stand noch ein gewisser Lubos Bilek am Beckenrand in Köln-Weiden, um auf der teuer bei der Stadt eingekauften 25-Meter-Bahn eine Handvoll Jugendliche zu trainieren, unter ihnen David und Benjamin Herrera. Inzwischen hat sich eine ganze Menge getan. Lubos - nach wie vor ein guter Freund des Vereins - wurde Trainer von Olympia-Athleten und von Hawaii-Sieger Sebastian Kienle. David filmt hochoffiziell die Triathlon-Bundesliga und Benja dürfte demnächst erster A-Trainer des KTT 01 werden. Ja und das Schwimmbad … das gibt es auch nicht mehr, es wurde vor einigen Jahren geschlossen. Mittlerweile müssen wir unsere Schwimmbahnen auch nicht mehr direkt einkaufen, sondern erhalten sie von der KölnBäder GmbH zugewiesen. Unsere Haupttrainingsstätten sind hier mittlerweile Rodenkirchen, das KartäuserwallBad und das Stadionbad. Dazu kommen noch drei bis vier Schwimmzeiten wöchentlich auf der 50-m-Bahn im Schwimm-Leistungszentrum in Köln-Müngersdorf. Dort trainieren die Bundesliga-Athleten und der ambitionierte Nachwuchs. Das Lauftraining - an das Schwimm-Training vom Mittwoch und Donnertag gekoppelt - findet auf der Ostkampfbahn (gegenüber dem Stadionbad) statt. Das Radtraining findet gegenwärtig am Sonntag (Rennrad) und am Samstag (MTB für den Nachwuchs) statt. Aber nicht nur die Trainingsstätten haben sich im Lauf der Jahre verändert, auch bei den Trainern hat sich Einiges getan. Der Verein verfügt mittlerweile über mehr als 15 C-Trainer aus dem Bereich Triathlon. Damit ist jederzeit ein qualitativ hochwertiges Training gewährleistet. Erwähnt werden sollte auch, dass bei einer ganzen Reihe von Kölner Triathlon-Vereinen ebenfalls KTT-Trainer am Beckenrand bzw. an der Laufbahn stehen. Mit Benjamin und Sebastian Zeller von ProAthletes (und deren Trainerstab) ist darüber hinaus auch eine umfassende Einzelbetreuung ambitionierter Athleten möglich. Exemplarisch für das Trainingsangebot sind der Mittwoch, an dem zunächst von 16.00-17.45 Uhr im Leistungszentrum geschwommen und anschließend von 18-19 Uhr auf der Tartanbahn der Ostkampfbahn gelaufen wird. Umgekehrt wird am Donnerstag von 18.30-19.30 Uhr auf der Ostkampfbahn trainiert und anschließend im Stadionbad geschwommen. Beide Trainingsgruppen erfreuen sich großer Beliebtheit und erfahren ständigen Zuwachs. Man darf gespannt sein, wie es in zehn Jahren wohl aussieht.

 

Tür 18: Mannschaftssport 

KTT 18 - Triathlon als Mannschaftssport? Eigentlich nicht und dann wieder doch! Zwar gehören die Triathleten eher zu den Egomanen unter den Sportlern, aber ein paar Mal im Jahr macht es dann doch Spaß, nicht nur im Dienst des eigenen Egos unterwegs zu sein. Gerade ein Verein "lebt" von und mit seinen Liga-Mannschaften. Das KTT 01 geht beispielsweise mit vier Männer- und zwei Frauenmannschaften in den Ligen des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes an den Start. Diese Ligateams bieten eine willkommene Gelegenheit nicht nur zu kostenlosen Starts, sondern eben auch zu gemeinsamen Wettkämpfen von Athletengruppen, die sich vom Training her schon gut gehen und einfach mal zusammen an der Startlinie stehen möchten. Für den Nachwuchs ist es auch eine Chance, mit den "Großen" Wettkämpfe zu bestreiten, denen mal zu zeigen, wie schnell man schwimmt (um dann zu erleben, welche Defizite man selbst auf dem Rad hat J). Teamsprint-Wettkämpfe - ab NRW-Liga - sind darüber hinaus taktisch anspruchsvoll, dienen dem Zusammenhalt in der Gruppe und zeigen auch, wie gut ein Team unter Stress funktioniert. Bezeichnenderweise haben wir unsere besten Ergebnisse oft in den Teamsprints erzielt. Die Bundesliga-Teams schließlich sind die sportlichen Aushängeschilder des Vereins. Sie sorgen für "Publicty", für Sponsoren-Deals, die dem ganzen Verein zugute kommen und sind auch ein Sprungbrett zu Europa- und Welt-Cup-Starts. Dem leistungsstarken Nachwuchs bieten sie darüber hinaus eine willkommene Gelegenheit, sich auf hohem Niveau unter den Fittichen eines Teams zu bewähren. Natürlich gibt es auch jede Menge Schattenseiten, von denen gerade die für die Teamaufstellung Verantwortlichen ein Lied singen können. In den unteren Ligen werden immer wieder zugesagte Starts nicht eingehalten, während den Bundesliga-Startern oft klar gemacht werden muss, dass sie für den Verein und nicht für sich starten. Es mag paradox klingen, aber für uns ist ein 20. Platz eines Ktt'lers in einem Bundesliga-Rennen mehr wert als ein Top-10-Finish dieses Athleten bei einem Ironman- oder Challenge-Rennen. Gerade das ist ein wichtiger Punkt, der letzten Endes immer wieder dazu geführt hat, dass herausragende Triathleten den Verein früher oder später verlassen haben, weil sie eben nicht bereit waren, für das KTT auch in der Liga zu starten. Die sogenannten "Team-Autisten" sind bei aller Werbung, die sie mit ihren Einzelstarts für den Verein machen, letzten Endes nicht KTT-kompatibel!

 

Tür 19: LIGA 

KTT 19 - Unsere NRW-Liga-Starter … Die nachfolgende Liste umfasst alle, die fest starten werden, dies vorhaben, aber noch keine Termine zusagen können (wie unsere Feuerwehrleute, z.B.) oder die als Ersatz einspringen würden. Es werden sicherlich noch einige mehr werden, da der Kreis der "liga-willigen" Athleten immer größer wird. Dann kann noch der/die eine oder andere Zweitbundesliga-Athleten/Athletin dazukommen, der/die einen Wettkampf in der höchsten der fünf NRW-Ligen als Formtest nutzen möchte. Die KTT-Liga-Teams starten 2016 bei den Frauen in der Regionalliga und der NRW-Liga, bei den Herren in der Landesliga Süd, der Verbandsliga Süd, der Oberliga und der NRW-Liga. Gunnar B, Veith B, Svenja B, Niclas B, Rafael BP, Robbie D, Annabel D, Kristen F, Uli F, Marcus F, Aljosha F, Johann F, Marie-Jan G, Lena G, Andreas H, Ben H, David H, Felix H, Sascha H, David J, Henning J, Oliver K, Janina K, Tina K, Uwe K, Lutz K, Dennis K, Thomas K, Phlipp K, Katrin M, Johannes M, NinA M, Christoph N, Ida O, Oli Q, Kevin R, Eric R, Eva S, Jörg S, Steffi S, Thomas S, Sascha S, Sonja S, Stefan S, Flo S, Rabea S, Dirk S, Gerrit S, Dennis M, Taufik S, Daniel S, Hendrik S, Nick S, Lorenz S, Marvin S, Sabrina vL Sören W, Pam W, Marcel W. 59 potentielle Liga-Starter/innen - das ist schon einmal eine schöne Zahl. Es werden noch einige neue dazukommen, andere werden wieder abspringen. Aber es zeigt: Die Liga lebt auch beim KTT!

 

Tür 20: 100x100 

KTT 20 - Bundesliga-Männer Trotz des Umstandes, dass wir nach dem schmerzlichen Verlust unseres Hauptsponsors noch ohne namensgebenden Bundesliga-Sponsor sind, werden wir die Saison 2016 in der ersten Bundesliga und der zweiten Bundesliga Nord bei den Herren mit einem starken Team angehen. In 2015 hatte die erste Mannschaft in der immer stärker werdenden Deutschen Triathlon-Liga die Erwartungen mit Rang 10 absolut erfüllt, während das zweite Team in der 2. Bundesliga Nord hinter den Erwartungen zurückblieb. Gerade die Zweitliga-Mannschaft ist für uns besonders wichtig, bietet sie doch ein ideales Umfeld für Talente, um einmal bei den "Großen" reinzuschnuppern, und für andere, die auf dem Sprung in die erste Mannschaft sind. Unser Kader für 2016: Abel, Lucas Biewer, Max (LUX) Brennecke, Alexander Dircken, Lander (BEL) Goris, Stijn (BEL) Herbst, Marcus de Jaegher, Arthur (BEL) Klemmensen, Henrik (DEN) [NEU] Lewinsohn, Ron (ISR) Mazur, Lukas Mets, Tom (BEL) Mühlnikel, Marco [NEU] Mutterer, Julian Rahn, Fabian Schiffer, Anton (ZW) [NEU] Schilling, Alexander Skazidroga, Robert Stollenwerk, Yannic Templeton, Liam (AUS) [NEU] Tomin, Milan (SRB) [NEU] Willgosch, Aljoscha Yonah, Amitai (ISR) Zeller, Sebastian ZW =Zweitstartrecht Es dürfte noch der oder andere Athlet dazu kommen, das wird sich in Kürze klären. Auf diesen breiten und sehr harmonischen Kader sind wir mit Recht stolz, denn was die Athleten zum KTT zieht, sind die hervorragend organisierten Wettkämpfe der Bundesliga UND der gute Ruf, den wir uns erworben haben (Teamgeist und Betreuung!). Geld ist kein Beweggrund und wird niemals bei einem Wechsel zu uns den Ausschlag geben können!

 

Tür 21: Netzerken 

KTT 21 - Netzwerken … ist auch beim Kölner Triathlon-Team wichtig. Dabei geht es nicht um den sogenannten Kölschen Klüngel. Der Begriff bezieht sich zum Einen auf Beziehungen und Kontakte, die man spielen lässt und von denen auch wir, dank der hier praktizierten Offenheit, profitieren. Es geht darum, dass man sich als Teil eines Netzes versteht, an dem man mitwebt, das man mitgestaltet. Und zwar nicht nur zum Wohle des eigenen Vereins im Besonderen, sondern auch unserer Sportart im Allgemeinen. Und das bedeutet zum Anderen für die ohnehin schon gestressten Ehrenamtler noch mehr Arbeit. Dafür hat man aber auch die Hand am Puls und zeigt das besondere Engagement, vor dem sich viele gerne drücken, aber ohne das nichts laufen würde. Und so stellen wir vom KTT 01 - den Triathlonwart im OKS (Ortsverband der Kölner Schwimmvereine) - zwei Mitglieder im NRWTV-Jugendausschuss - ein Mitglied im Ligaausschuss des NRWTV - ein Mitglied im Bundesliga-Ausschuss der DTU und verfügen über Bundes- und internationale Kampfrichter sowie NRWTV-Kampfrichter. Letzteres eine Vorgabe, die auch nicht von jedem Verein erfüllt wird. All das ist nur dank großem persönlichem Einsatz möglich, bei dem man eben weit über den eigenen Tellerrand hinausschaut.

 

Tür 22: Baustellen 

KTT 22 - Baustellen … ... haben auch wir genug! Natürlich herrscht nicht nur eitel Sonnenschein beim KTT, das wäre auch noch schöner. Da könnte man ja die Hände in den Schoß legen und zusehen, wie sich alles weiter wie von selbst entwickelt. Ein ktt-typisches Problem ergibt sich aus der Altersstruktur unserer Mitglieder. Die zahlreichen Schüler und Studenten sind zwar ein großes Plus des Vereins, weil sie für Dynamik und sportliche Erfolge sorgen, ABER Schüler und Studenten verfügen eben noch nicht über die "Connections", die man gewinnbringend für den Verein einsetzen kann. Sie haben in aller Regel keinen Draht zu potentiellen Förderern und so kommt es, dass der Anteil der Mitglieder, die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen und in jeder Hinsicht gut vernetzt sind, im Vergleich zu anderen Triathlonvereinen bei uns relativ klein ist. Das macht sich dann zum Beispiel bei der äußerst schwierigen Sponsorensuche bemerkbar. Dann kommt es, dass bei einem Verein, dessen Mitglieder zwischen 6 und 60 Jahren alt sind, die Angebotspalette des Vereins sehr stark differenziert werden muss. Beispiel: Das Mittwochs-Lauftraining. Dort müssen, nach dem gemeinsamen Einlaufen und dem Lauf-ABC, die verschiedensten Gruppen "bedient" werden. Von gestandenen Bundesliga-Athleten, über ehrgeizige Altersklassen-Triathleten, Nachwuchs-Kader, Teenager, die zum ersten Mal mit dem Ausdauersport in Berührung, bis zu den Kleinen aus der Schwimmabteilung, die einfach einmal die Woche Laufen trainieren sollen. Jeder soll und wird das trainieren, was für ihn angepasst ist. Vereinstypische Probleme sind etwa die der Alpha-Tiere. Gerade Triathleten, die sich oft durch ausgeprägten Individualismus auszeichnen, haben ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Ansichten, die sie über die anderer stellen. Es ist zwar immer ein Gewinn, Alpha-Tiere im Verein zu haben, aber nur solange diese das gemeinsame Interesse nicht aus den Augen verlieren. Und das ist eben nicht immer der Fall. Da ausgleichend zwischen allen zu wirken, ist alles andere als einfach! Dann haben wir, wie jeder andere Verein auch, mit dem Problem der fehlenden Ehrenamtler zu kämpfen. Beim KTT sind etwa zwanzig Personen ehrenamtlich engagiert. Das ist eine schöne Sache und diese Zahl wird auch jährlich größer, ABER es fehlen immer noch einige! Letzten Endes bleiben viele lästige und banale Jobs, wie das Aufräumen nach einer Weihnachtsfeier, immer an den gleichen Personen hängen. Ein weiteres Problem ist die Außendarstellung unseres Vereins. Es ist offenbar erheblich leichter, ein Profi-Team aus fünf oder sechs Personen zu vermarkten als einen Verein mit über 200 Mitgliedern, obwohl gerade das KTT in seiner ganzen Bandbreite erheblich mehr zu bieten hätte. Aber an diesem Problem - wie auch an allen anderen - wird fleißig gearbeitet.

 

Tür 23: 100x100 

KTT 23 - Unsere 100x100 ! Was 2008 mit Benja und Eike begann, hat beim KTT inzwischen Kultstatus erreicht. Natürlich gibt es die 10-km-Schwimm-Schinderei schon lange, aber unter den Triathlonvereinen hat sie durch uns an Bekanntheit gewonnen. Und so erstaunt es nicht, dass es Jahr für Jahr mehr Teilnehmer auch von anderen Vereinen werden, die mit und bei uns die 100x100 auf der 50-m-Bahn des Schwimmleistungszentrums in Köln bei einer Abgangszeit von 1:30 angehen. Das Besondere: es ist eine gemeinsame Anstrengung, bei der möglichst viele, möglichst lange - nämlich bis zum Ende! - dabei bleiben sollen! Schwächeln einzelne Athleten werden sie aus der Führung genommen und bleiben nur noch im Wasserschatten. Waren es 2008 mit Benja und Eike nur zwei Verrückte, nahmen 2009 mit Benja, Johann und Sebastian schon drei und 2010 dann mit Benja, Simon, Sebastian, Nici und Yannic schon fünf Athleten teil. Bei dieser achten Ausgabe des Events waren es dann nicht weniger als einundzwanzig Athleten, die sich der 1:30-Abgangszeit stellten. Aus diesem Grund ließen wir die Verrückten erstmals von zwei Seiten starten, und zwar jeweils eine Zehner- und eine Elfer-Gruppe. Mit dabei waren unter anderem drei Triathleten vom Ejot-Team Buschhütten (Jonas, Daniel und Marian), eine Athletin vom SSF Bonn (Vera), ein Athlet vom PSV Bonn (Puni) und einer vom SV Nikar (Max). Dazu noch die Ktt'ler Lucas & Lukas, Lena, Tobi, Bent, Sebastian, Nick, Anton, Marco und Jan sowie Benja, Johann und Robert, die von vornherein nicht die komplette Distanz schwimmen wollten. Das kleine Geschwisterchen der Bekloppten-Einheit lief übrigens parallel. Acht Athleten absolvierten die 100 x 50 (Abgangszeit jede 1'). Hier kamen alle durch: Christian, Marvin, Rabea, Gunnar, Katrin, Sonja, Pam und Hendrik. Ein großer Dank an David für diese Impressionen unserer verrücktesten Trainingseinheit!

 

Tür 24: Gerhard 

KTT 24 - Danke Gerhard! Das familiäre Weihnachtsfest und der besinnliche Abschied des Jahres bieten meist einen passenden Anlass, den Menschen, die einen durch das Jahr begleitet haben, Wertschätzung entgegenzubringen. Die große KTT-Familie möchte seinem Familienpapa und herausstechendem Mitglied, Gerhard Herrera, seine tiefe Dankbarkeit ausdrücken. Als kräftiges, nie ruhendes Sportlerherz bildet Gerhard das zentrale Organ allen Familienlebens des Kölner Triathlon Teams. Für sein einzigartiges Engagement und seine vielzähligen Funktionen bedarf es in anderen Vereinen weit mehr Personen, um die geballte Kraft, Ausdauer und Koordination aufzubringen, die unser Vereinsbegründer, Manager, Vorsitzender, Trainer, Nachwuchsförderer, Betreuer, Berater, Motivator und Freund für uns alle aufwendet. Gerhard, wir danken dir für all dein Herzblut, alle deine Ohren, all deine Energie, all deine ohnehin schon kostbaren Stunden, all deine Unterstützung und deine Seele, mit denen du den KTT zu dem Verein machst, der uns so viel bedeutet.